Im July 1968 erblickte ich in Kapfenberg das Licht der Welt.Nach dem Besh im Kindergarten,holte mich der Ernst des Lebens ein.4 Jahre Volkschule,und 4 Hauptschule folgten..Ich glaub meine Lehrer werden mich auch nie vergessen*lach*Danach lernte ich bei der Firma Böhler den Beruf des Schlossers.Genauer gesagt des Hüttenwerkschlossers.Wie es den meisten jungen Männern geht erwischte mich danach auch das Bundesheer*lol*.8 lange Monate in Zwölfaxing,bei der Versorgung formten mein Leben.Obwohl diese Zeit relativ ruhig war(gegen andere),rüstete ich nach meiner Zeit ab.Wieder zurück ins Berufsleben.Arbeitete bei der Firma wieder.Aber der Ruf der Fremde wurde immer lauter.Nach mehreren Firmen,wo ich als Lastwagenfahrer arbeitete,trat ich der Uno bei.Zuerst 8 Monate Golan.Aber es sollten noch einige folgen.Nach 8 Monaten,kehrte ich wieder kurz zu Böhler Kapfenberg zurück.Aber der mir schon vertraute Ruf wurde schon bald wieder lauter.Also wieder zurück zur Uno.Diesmal aber nach Zypern.Verpflichtete mich wieder für 8 MonateAber in der Zwischenzeit fing der Krieg in Kuwait an.Es wurden Freiwillige gesucht,die nach Ende des Krieges Sicherungsaufgaben übernahmen.Nach 6 Monaten flog ich mit zirka mit 145 Kameraden nach Kuwait.Blieben dort 2 Monate.Als diese Zeit vorüber war,kehrte ich nach Kapfenberg zurück.Hatte das Glück,abermals bei Böhler anfangen zu können.

1993 wurde mein Sohn Kevin geboren.

Im Februar 2002 lernte ich meine Lisa kennen,und lieben.

 

 

Aber:

 

Als ich eines morgens aufwachte ,konnte ich mich nicht mehr bewegen .

Schaffte es aber noch mit letzter Kraft ,meine damalige Freundin zu wecken ,denn zu diesem Zeitpunkt was alles und nichts möglich .Ich wurde ins Spital in Bruck/Mur eingeliefert .Dort konnte ich mich 7 Wochen lang nur noch durch Augenzeichen mit meiner Außenwelt verständigen .Die erste Zeit ging es mir sehr schlecht. An die Wochen in der Intensivstation kann ich mich leider nicht mehr erinnern. Ich weiß nur ,daß ich Erstickungsanfälle hatte, worauf ein Luftröhrenschnitt gemacht wurde. Ich hatte alles verlernt .Konnte nicht gehen ,nicht sprechen ,selbst die einfachsten Dinge konnte ich nicht mehr tun.Das Schreiben war auch ganz weg.Ich wußte wie die Buchstaben aussehen sollten.Habe sie aber nicht schreiben können.Konnte mit Mühe mit den Augen zwinkern.Einmal zwinker hieß ja,zweimal nein.Danach kam ich anschließend weitere 7 Wochen nach Graz. Die Anfangszeit war sehr schwierig ,weil ich noch immer nicht sprechen konnte. So mußte ich mich irgendwie anders mit den Schwestern verständigen ,wenn ich was wollte ,oder Schmerzen hatte. Aber trotzdem verstanden Sie mich immer. Nach etlichen Logopädiestunden konnte ich dann meine ersten Wörter sagen.ich glaube mein erstes Wort war Biene.Das Gefühl läßt sich nicht beschreiben .Auch die Physiotherapie machte sich bemerkbar. Anfangs konnte ich nur mit der Therapeutin gehen ,aber nach einiger Zeit wurde ich immer sicherer und machte meine ersten Versuche ,ohne Sie . Immer das Gelände in Reichweite. Ich freute mich über jeden Schritt ,den ich machte .Von Tag zu Tag wurden es mehr. Das konnte sich die Ärzte nicht erklären .Sie gaben mir ja fast keine Chancen mehr das Bett zu verlassen ,geschweige zu gehen .Ich machte in den sieben Wochen unheimliche Fortschritte.Trainierte nach meinen täglichen Therapiestunden jeden Tag selbständig am Gang.Das aufstehen aus dem Rollstuhl.Das Stehen am Geländer.Mundübungen die ich vom Therapeuten bekam.Lesen der einfachsten Wörter.War fast immer am träinieren.Und wenn ich mal *faul*war,zog ich meine Runden mit dem Rollstuhl.Im Bett wurde ich selten angefunden.Ich hatte fast jeden Tag Besuch und das hatte mir sehr geholfen. Als ich nach sieben langen ,harten Wochen endlich das Spital verließ ,wußte ich ,ich werde diese Zeit sicher nie im Leben vergessen. Was die Schwestern und Ärzte in dieser Zeit für mich leisteten ,ist einfach unbeschreiblich. Daraufhin war ich eine Woche daheim ,um gleich weitere 7 Wochen meine Therapie in Bad Radkersburg fortzusetzen. Nach etlichen Therapien in Radkersburg,Ntk Kapfenberg,Gröbming und viel Selbstüberwindung bin ich heute wieder in der Lage ,selbständig zu gehen. Fahre wieder einen PKW ,habe eine eigene Wohnung und kann mein Leben ziemlich eigenständig bewältigen. Möchte mich auf diesem Wege auch gleich bei den Menschen bedanken ,die mir in dieser ,für mich sehr schweren Zeit ,immer zur Seite gestanden sind .Ganz besonders bei meinen Eltern ,meinem Bruder(samt Familie) und meinen Freunden. Nicht zu vergessen die Ärzte ,Schwestern ,Pflegehelfer und alle die sich um mich bemühten Durch diesen Vorfall habe ich mich sehr mit dem Thema "Hirnverletzung und Schlaganfall" auseinandergesetzt.Bin jetzt 39.Aber eins weis ich genau.

Es ist nach einem Schlaganfall nichts mehr so ,wie es einmal war!!!

 

Danke

Leben
Gedicht übers
ein/aus